Wissenschaftler im Interview: Schädliche Auswirkungen der Mobilfunkstrahlung werden verborgen

Professor Franz Adlkofer kam ins RT Deutsch-Studio mit einer gewissen Skepsis. „Es ist ein schwieriges Thema“, sagte er. Schwierig vor allem, weil die Ergebnisse der langjährigen wissenschaftlichen Studien im Bereich „Biologische Wirkung der elektromagnetischen Felder“ den Interessen der Mobilfunkunternehmen zuwiderlaufen.

Im Interview mit Maria Janssen erklärt Adlkofer, wie die wissenschaftlichen Untersuchungen abliefen und welche Ergebnisse sie hervorbrachten. Außerdem berichtet er von den Schwierigkeiten, mit denen er und sein Team von Wissenschaftlern konfrontiert wurden, als sie feststellten, dass die Strahlung menschliche DNA schädigt – und zwar bei einer Dosis, die deutlich unter den gesetzlichen Grenzwerten liegt.

Prof. Dr. med. Franz Adlkofer arbeitete bis 1969 als wissenschaftlicher Assistent am Max-Planck-Institut für Biochemie in München und bis 1976 an der Freien Universität Berlin. Bis 1995 leitete er die wissenschaftliche Abteilung im Verband der Cigarettenindustrie (VdC), wo er die krebserregende Wirkung der Inhaltsstoffe untersuchte. Von 2000 bis 2004 leitete er ein EU-Forschungsprojekt, das sich mit der biologischen Wirkung elektromagnetischer Felder befasste. Die Studie wurde unter dem Namen REFLEX international bekannt.

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