Schall- und Infraschall Messungen

Leise Töne – grosse Wirkung.
Viele Menschen nehmen ein tiefes Brummen, Summen oder einen hohen Pfeifton wahr, obwohl keine sichtbare Quelle vorhanden ist. Diese Geräusche können durch Infraschall (unter 20 Hz) oder Ultraschall (über 20 kHz) entstehen. Beide wirken auf den Körper – auch wenn sie kaum oder gar nicht hörbar sind. Mit modernen Messsystemen erfassen wir Schall von 1 Hz bis 30 kHz, in Spezialfällen bis 130 kHz, und machen damit das Unsichtbare sichtbar.
Infraschall – die stille Kraft
Infraschall entsteht überall dort, wo grosse Massen oder Luftvolumen schwingen: bei Wärmepumpen, Lüftungsanlagen, Motoren, Zügen, Windturbinen oder Gebäuden in Resonanz. Diese tiefen Frequenzen dringen durch Wände und Fenster und können sich in Räumen überlagern oder verstärken. Typische Wahrnehmungen: dumpfes Dröhnen, Druckgefühl, innere Vibration, Schlafstörungen.
Ultraschall – die hohen, unsichtbaren Pfeiftöne
Ultraschall stammt meist von elektronischen Geräten: Netzteile, Ladegeräte, Bewegungsmelder, LED-Treiber, Photovoltaik-Wechselrichter oder Leckagen in Druckluftsystemen. Besonders empfindlich reagieren Kinder und junge Erwachsene, die noch Frequenzen über 20 kHz wahrnehmen. Diese Töne werden oft als hell, nervös oder scharf beschrieben – meist nachts am deutlichsten.
Warum normale Schallmessungen versagen
Übliche Lärmmessgeräte und A-bewertete Pegel zeigen tiefe oder hohe Frequenzen kaum an. Die A-Bewertung dämpft unter 100 Hz und über 10 kHz um bis zu −50 dB, sodass reale Belastungen messtechnisch unsichtbar bleiben. Nur breitbandige, frequenzlineare Messsysteme mit grafischer Spektralanalyse zeigen, was tatsächlich im Raum passiert.
Wie wir messen
Wir führen Messungen vor Ort oder mit zeitlich begrenzten Langzeitaufnahmen durch.
Die Analyse erfolgt mit kalibrierten Mikrofonen und Körperschallsensoren, deren Signale wir grafisch auswerten (Frequenz- und Zeitdarstellung). So lässt sich genau erkennen, ob das wahrgenommene Brummen oder Pfeifen durch technische Anlagen, Resonanzen oder elektrische Geräte entsteht.
Grafische Auswertung der Messdaten
Die Messungen werden nicht nur zahlenbasiert, sondern auch grafisch dargestellt. So wird sichtbar, in welchem Frequenzbereich die Belastung liegt und ob sich diese mit typischen Quellen deckt (z. B. Wärmepumpe, Netzteil, Lüftungsanlage).
Wann eine Messung sinnvoll ist
Eine Messung ist besonders empfehlenswert, wenn Sie über längere Zeit folgende Phänomene erleben:
– tiefe Brummtöne oder Vibrationen ohne erkennbare Quelle
– hohe Pfeiftöne, die andere nicht hören
– Druckgefühl, innere Unruhe, Schlafstörungen, Konzentrationsprobleme
– Geräuschwahrnehmung, die sich je nach Tageszeit oder Standort verändert
Typische Wahrnehmungen und Beschwerden, die auf tieffrequenten Schall oder Ultraschall hinweisen können:
-
- mir wird schwindlig
- ich fühle mich wie Seekrank
- in meinem Ohr brummte, pfeift, schwingt, kribbelt, rüttelt, stösst es
- ich fühle mich in dem Haus komplett niedergeschlagen
- ich habe einen Ohrendruck wie beim Start und Landung im Flugzeug (zugehen der Ohren)
- mein Magen fühlt sich an, als ob ich mich übergeben müsste
- ich bekommen einen erhöhten oder zu niedrigen Blutdruck im Gebäude
- usw.
Solche Empfindungen sind nicht eingebildet, sondern können durch tieffrequente oder hochfrequente Schwingungen entstehen, die mit herkömmlichen Methoden kaum messbar sind.
Die möglichen Verursacher sind vielfältig: von Heizungs-, Klima-, Lüftungsanlagen zu Fernwärmeanlagen, Serverräumen, Windkraft- und Photovoltaikanlagen, Motoren, Trafostationen, Wasser- und Lüftungskanäle, bis hin zu Windzug, Verwirbelungen etc.
Lösungen und Beratung
Wird die Quelle gefunden, lassen sich meist einfache Massnahmen umsetzen:
– mechanische Entkopplung oder Schalldämmung,
– Austausch defekter Netzteile oder Geräte,
– Anpassung der Aufstellung oder Installation.
Entscheidend ist die richtige Diagnose – damit Sie wieder Ruhe finden.
Wir messen bei Ihnen Vorort, dort wo Sie die Symptome wahrnehmen!
- Wir setzen die neuen Messsysteme und starten die Langzeitaufzeichnung.
- Nach vereinbarter Zeit senden Sie uns die Geräte per Post zurück
- Wir beginnen mit den computergestützten Auswertungen und Analysen der möglichen immer wiederkehrenden und/oder dauernden Frequenzsignaturen.
- In einem weiteren Schritt werden nun die möglichen Verursacher/Quellen gesucht, ausgeschaltet oder die Übertragung unterbunden.
Sie möchten Klarheit statt Rätselraten?
Wir machen unsichtbare Schwingungen sichtbar – mit präziser Messung, grafischer Analyse und klaren Empfehlungen.
