!!! Erdung | Erdungshinweis FPA !!!

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Details

Zur Minimierung der Emissionen hochfrequenter elektromagnetischer Wellen sowie niederfrequenter elektrischer Wechselfelder werden flächige Abschirmmaterialien eingesetzt.

Damit die Schirmung der Komponenten wirksam wird, müssen diese in den Potentialausgleich einbezogen werden. Um den Herausforderungen der elektromagnetischen Verträglichkeit gerecht zu werden, unterscheidet man aktuell zwischen Schutz- und Funktionspotentialausgleich.

  • Der Schutzpotentialausgleich (PE, grün-gelb) dient Schutzzwecken und soll gefährliche Berührungsspannungen verhindern sowie das schnelle Auslösen von Schutzorganen gewährleisten (z.B. Leitungsschutzschalter).
  • Der Funktionspotentialausgleich (FPA) dient bei grossflächigen Abschirmungen der Minimierung niederfrequenter elektrischer Wechselfelder. Dabei werden die Abschirmflächen nach Bild 5, 6, 7 und 8 mit dem Funktionspotentialausgleich (FPA) verbunden. Der hierfür verwendete Leiter sollte einen Querschnitt von ≥ 4 mm2 haben und aus CU-Litze bestehen. Der effektive Querschnitt des Leiters muss am Objekt anhand der Fläche bestimmt werden. Um Verwechslungen mit dem Schutzleiter (PE) zu vermeiden, darf der FPA nicht die Farben grün-gelb haben.

Da es sich bei geschirmten Installationen um eine Methode handelt, die möglicherweise eine Abweichung zu den Bestimmungen der Niederspannungs-Installations-Norm (NIN) darstellt, sollten Massnahmen ergriffen werden, welche mindestens ein gleiches Sicherheitsniveau bewirken.

Für Installationen ist ein Fehlerstromschutzeinrichtung mit einem Bemessungsdifferenzstrom I N ≤ 30 mA zu erstellen. In diese Massnahme müssen neben allen geschirmten Endstromkreisen für Steckdosen und Leuchten, falls zutreffend, auch geschirmte Verteilungs- und Hauptstromkreise einbezogen werden. Eine weitere Voraussetzung ist die Anwendung des TN-S- bzw. des TT-Systems.
Bei äusseren Blitzschutzanlagen müssen ausreichende Trennungsabstände zu den Abschirmungen beachtet werden.
Im Elektroverteiler muss ein Hinweis «Funktionspotentialausgleich (FPA) angebracht werden.

 

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Zur Minimierung der Emission niederfrequenter elektrischer Wechselfelder werden geschirmte Installationsleitungen und geschirmte Gerätedosen verwendet.

Damit die Schirmung der Komponenten wirksam wird, müssen diese in den Potentialausgleich einbezogen werden. Um den Herausforderungen der elektromagnetischen Verträglichkeit gerecht zu werden, unterscheidet man aktuell zwischen Schutz- und Funktionspotentialausgleich.

  • Der Schutzpotentialausgleich (PE, grün-gelb) dient Schutzzwecken und soll gefährliche Berührungsspannungen verhindern sowie das schnelle Auslösen von Schutzorganen gewährleisten (z.B. Leitungsschutzschalter).
  • Der Funktionspotentialausgleich (FPA) dient bei geschirmten Installationen der Minimierung niederfrequenter elektrischer Wechselfelder. Dabei werden die Anschlussdrähte der beschichteten Gerätedosen (Bild 3) mit den Schirmbeidrähten (SB) der geschirmten Installationsleitungen (Bild 2) zur Schiene des FPA geführt (Bild 1, keine weitere Verbindung mit einem Schutzleiter). PE und FPA werden mit der Haupterdungsschiene verbunden. Um Verwechslungen mit dem Schutzleiter (PE) zu vermeiden, ist der Schirmbeidraht (SB) transparent zu isolieren und anschliessend mit transparenten Dosenklemmen zu verbinden (Bild 4).

Da es sich bei geschirmten Installationen um eine Methode handelt, die möglicherweise eine Abweichung zu den Bestimmungen der Niederspannungs-Installations-Norm (NIN) darstellt, sollten Massnahmen ergriffen werden, welche mindestens ein gleiches Sicherheitsniveau bewirken.

Für abgeschirmte Installationen ist ein Fehlerstromschutzeinrichtung mit einem Bemessungsdifferenzstrom I N ≤ 30 mA zu erstellen. In diese Massnahme müssen neben allen geschirmten Endstromkreisen für Steckdosen und Leuchten, falls zutreffend, auch geschirmte Verteilungs- und Hauptstromkreise einbezogen werden. Eine weitere Voraussetzung ist die Anwendung des TN-S- bzw. des TT-Systems.

Im Elektrounterverteiler muss ein Hinweis «Funktionspotentialausgleich (FPA) angebracht werden.

 

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