
Wenn Wissen fehlt, wird nicht emissionsarm gebaut
Wer heute ein Haus plant, baut oder umbaut, kommt an Feldern, Funktechnik und Elektrosmog nicht mehr vorbei. Photovoltaik, Speicherlösungen, Wärmepumpen, Elektroinstallationen, Küchengeräte, LED-Beleuchtung – all das erzeugt elektrische, magnetische oder hochfrequente Felder sowie EMV-relevante Störungen wie Gegentaktströme. Trotzdem plant kaum jemand emissionsarm, weil eine fundierte Elektrobiologie Ausbildung bislang fehlt.
Das liegt nicht an fehlendem Willen, sondern an fehlendem Wissen. Genau dieses Wissen fehlt in den Grundausbildungen von Elektrikern, Architekten und Technikern – bis heute.
Das Beispiel Photovoltaik
Besonders deutlich zeigt sich die Lücke bei Photovoltaik-Anlagen. Jahr für Jahr entstehen mehr davon, installiert wird dabei fast ausschliesslich nach wirtschaftlichen Kriterien. Die Frage, welche Felder eine Anlage erzeugt und wie verträglich sie sind, bleibt in Planung und Verkauf meist aussen vor.
In meiner Beratungspraxis melden sich immer wieder Betroffene: Nach der Installation einer PV-Anlage treten bei ihnen oder ihren Tieren gesundheitliche Beschwerden auf – und diese verschwinden wieder, sobald die Anlage abgeschaltet wird. Für mich ist das ein klares Zeichen, dass bei der Installationsart ein Umdenken nötig ist.
Reduzieren lassen sich die entstehenden Felder durchaus. Dafür braucht es aber Grundwissen über deren Entstehung und Ausbreitung – Wissen, das den meisten Installateuren und Elektrikern schlicht nicht zur Verfügung steht. Mit einem durchdachten Erdungskonzept nach Elektrobiologie und Bio-Elektrotechnik® sowie den passenden Abschirmmassnahmen lassen sich die Felder deutlich reduzieren. Mehr dazu, inklusive Vortragsvideo und zwei ergänzenden PDFs, finden Sie auf meiner Seite «Photovoltaik und Elektrosmog – Abschirmung nötig?».
PV ist dabei nur ein Beispiel von vielen. Dasselbe Muster – Technik wird verbaut, ohne die entstehenden Felder mitzudenken – zeigt sich bei Wärmepumpen, Smart-Home-Systemen oder moderner Elektroinstallation gleichermassen.

Wo das Wissen fehlt
Die Ursache liegt in der Ausbildung selbst: Elektrobiologie, EMV und Elektrosmog kommen in den klassischen Lehrgängen für Elektriker, Architekten und Techniker kaum oder gar nicht vor. Wer sich dieses Wissen aneignen will, muss es sich gezielt zusätzlich holen.
Genau hier setzt der Basiskurs Elektrobiologie · EMV · Elektrosmog an, den ich als Referent und Schulungsleiter persönlich unterrichte. Über sechs Kurstage hinweg – vom 27. August bis 25. September 2026 in Winterthur – vermittle ich das nötige Rüstzeug: von den technischen Grundlagen über nieder- und hochfrequente Felder bis zur praktischen Anwendung der Messgeräte am letzten Kurstag. Wer den Kurs erfolgreich abschliesst, erhält das SABE®-Abschlusszertifikat und darf danach selbst Messungen an Schlaf- und Arbeitsplätzen durchführen.

Fazit
Emissionsarme Planung und Installation ist kein Nischenthema mehr, sondern sollte zum Standardwissen jedes Fachmenschen im Baubereich gehören. Bis die Ausbildungssysteme das nachholen, bleibt nur der Weg über gezielte Weiterbildung – und ein geschärftes Bewusstsein bei jedem einzelnen Projekt, sei es eine PV-Anlage oder eine ganz normale Elektroinstallation.
Mehr erfahren:
- Photovoltaik und Elektrosmog – Abschirmung nötig?
- Basiskurs Elektrobiologie · EMV · Elektrosmog 2026 – Infos und Anmeldung
